Schloss Gaienhofen

Eine Schifffahrt für die Dienstjubilare

... und alle feiern mit!

Am 23. Juli feierte die Schule Schloss Gaienhofen im Rahmen der drei pädagogischen Tage die Dienstjubiläen zahlreicher Mitarbeiter. Bei einer Bootsfahrt mit Abendessen würdigte Schulleiter Dieter Toder die Verdienste der Mitarbeiter. Wir gratulieren folgenden Personen für langjährige Zugehörigkeit:

 

Marianne Schneider, 1.8.1982  

35 - jähriges Jubiläum

Zusammen mit Wolfgang Werner gekommen, zunächst mit einem 1-Jahresvertrag, mit 17 Stunden für Deutsch und Erdkunde, ist Frau Schneider seit 35 Jahren beständiges Mitglied des Lehrkörpers der Schule, wobei sie – wie damals wohl alle Neuen – zunächst auch im Internat eingesetzt war. Vor dem von Frau Dr. Adolph für den Träger, den „Schulverein Evang. Internatsschule Schloss Gaienhofen“ unterzeichneten Arbeitsvertrag, findet sich ein handgeschriebener Lebenslauf. Und schon hier, in der Handschrift, erkennt man Beständigkeit bis heute: eine ruhig fließende Schrift deutet eine ruhige und beständige Persönlichkeit an. So habe ich sie im beruflichen Zusammenhang auch kennen gelernt: was sie macht, macht sie beständig und zuverlässig, bis heute z.B. die „Freud- und Leid“ – Kasse der Kollegen. Ihr Unterricht ist im besten Sinne unauffällig: hochqualifizierte Arbeit, niemals Beschwerden von Eltern oder Schülern, Prüfungsvorsitze beim Mdl. Abitur z.B. ebenfalls klar, ruhig, und fachlich absolut sicher. 

Doch zurück zum Anfang: Frau Kellner, hieß sie damals, musste mit gegensätzlichen  Schreiben vor Einstellung zurechtkommen. Im Juni 82 hieß es: „im Augenblick können wir unseren Bedarf noch nicht überblicken“ –– am 5. Juli gab es dann eine Zusage. Eine Zusage damals liest sich übrigens so: „Wie mündlich bereits mitgeteilt, können Sie ihren Dienst zu Beginn des neuen Schuljahres bei uns antreten.“ Dann Deputatsauflistung und dann: „… und sonntags Heimdienst.“ Übrigens mussten damals alle Neuen bereits eine „Verpflichtung auf das Datengeheimnis“ nach LDSG vom Dez. 1979 unterschreiben. Die junge A’dL versuchte mehrere Jahre, - vom SL Beenken unterstützt - eine Beamtenstelle im Land zu bekommen, dann an der Schule selbst – umsonst, die Zeiten waren nicht danach: damals, Mitte / Ende der 80er Jahre, gab es schlicht keine Stellen!

Frau Kellner wird dann im November 1990 der Titel „Studienrätin“ verliehen. Im Februar 92 heiratet sie vom „Haus Bellavista“ in Marbach aus einen Reinhard Schneider, ebenfalls Lehrer, der nach der Geburt des Sohnes sogar zeitweise in einer „Nebentätigkeit“ mit kleinem Deputat hier unterrichtet. Für Marianne Schneider gilt während der Jahre 1993 – 1995 eine kurzfristige Reduzierung auf 12 Deputatsstunden – damals die Hälfte des Regeldeputats, aber dann steigt ihre Dienstverpflichtung wieder auf ihr Normalmaß, immer unter Volldeputat oder Halbdeputat. 

Danach folgen viele Fortbildungen: Methodische, zu „Lions Quest“, bei den Geographen – sie hält sich also fit bis heute. Und ich hoffe, Frau Schneider, dass ich diesmal Ihr Dienstjubiläum darstellen durfte und dabei die richtigen Worte gefunden habe.

 

Wolfgang Werner, 1.8.1982

35 – jähriges Jubiläum

Sommersemester 1984: FoBi „Einführung in das Programmieren mit Pascal“

Auch W. Werner schreibt noch im Juni 1985 – handschriftlich, ebenfalls gut bis heute erkennbar – aus dem „Haus Bella Vista“  und bemüht sich um eine Verbeamtung.

1987 erneuter Versuch der Verbeamtung – endet mit „Titelverleihung StR“. Weitere Versuche bis 1992. Dann: in Aussicht gestellt („Leider können Sie wg. der angespannten Stellensituation nicht sofort in das Beamtenverhältnis zum Land übernommen werden….“) für 1993! Dort endlich Beamter im OSA Stuttgart, nach Gaienhofen …“unter Fortfall der Bezüge beurlaubt.“, aber mit Personalnummer des LBV ab 30.6.1993 – 11 Jahre nach Beginn der Tätigkeit als angestellter Gymnasiallehrer.

1988 Sammlungsleiter Physik; immer Klassenlehrer, Tutor Oberstufe, bis 1993 wurde er 4x zum Vertrauenslehrer gewählt, Hausaufgabenbetreuung im Internat, als Überstunden zum immer vollen Deputat, damals noch 23 Stunden.

Wofür steht Wolfgang Werner noch?

SMV-Seminare, d.h. FoBi für Vertrauenslehrer; ZOS-Seminare seit 1998, über die Schule hinaus,  d.h. „Ziel-Orientierungsseminare zur Studien- und Berufswahl“ – lange bevor das jetzt Teil des Bildungsplans 2016 wurde, war Wolfgang Werner hier bereits Pionier in der Studien- und Berufsorientierung seiner Schüler und trägt so sehr zur BORIS-Zertifizierung der Schule bei.

2000 gibt er den Fachvorsitz Physik ab, um Rektoratsassistent für Vertretungsplanung und Klausurenplan Oberstufe und Oberstufenberater zu sein; in der entsprechenden DB ist seine Lehrbefähigung angegeben mit M / Ph / ITG und Astronomie, was er bis heute engagiert in der Oberstufe unterrichtet. 

Er ist zu diesem Zeitpunkt bereits Fahrtenleiter für Studienfahrten, seit 12 Jahren Vertrauenslehrer, Mitglied einer Steuergruppe zur SE, ist von 1982-84 Leiter einer Schwimm-AG, woraus das Seeschwimmen hervorgeht – bis heute, also über 30 Jahre, allein diese Institution der Schule.

2001 wird er zum OStR ernannt, die Beurlaubungen an die Schule werden alle 5 Jahre erneuert und 2004 wird er zum AL,  wurde sogar stv. SL mit Kg (1.2.2008 – 1.8.2008), vor Ankunft von Herrn Horn., in der Überganszeit nach Hr Ertel.

Ich könnte noch viel über die Verdienste von Wolfgang Werner erzählen, will aber abschließend aus einer Beurteilung von 2004 zitieren: „Deutlich wurde die hohe Identifikation mit den Aufgaben und Zielen seiner Schule und eine spürbar vorhandene Bereitschaft, sich dafür auf der FAL-Ebene mit all seinen bisherigen Erfahrungen und …. Visionen nachhaltig einbringen zu wollen.“ So Volker Herion, SL aus Heidelberg. Und das ist so geblieben bis heute!

 

Ilse Lang, Sommer 1987

30-jähriges Jubiläum:

Ilse Lang ist ganz frisch mit dem Turmkreuz ausgezeichnet worden. Auch wenn bei dieser Gelegenheit schon manches über ihre Verdienste gesagt wurde, soll es zu dieser Gelegenheit nochmals gesagt werden:

Ilse Lang kam 1987 mit ihrem Mann, damals frischer Stv. SL nach Marbach, auch in die Bella Vista, und war die ersten 4 Jahre im Internat engagiert. In 30 Jahren Dienst hier am Schloss Gaienhofen, zunächst mit 2 Klassen in 1993 eingestiegen, mit einem Wechsel vom Land Hessen zum Land Baden-Württemberg 1994 und Dauervertrag 1994 über ein halbes Deputat, hat Ilse Lang die Schule geprägt, und dies nicht nur als Lehrerin für Physik, Mathematik und Naturphänomene, sondern v.a. als Unterstufen- und als Klassenlehrerin. Sie war die erste Unterstufenkoordinatorin, sie hat viele Schülergenerationen ins Schulleben hier hinein begleitet. 

Und hier noch eine Kollegensicht, aus ganz persönlicher Perspektive:

Ilse Lang – die erste Stufenkoordinatorin für die Unterstufe in Schloss Gaienhofen

Gleich in meinem ersten Jahr als „Kommissarischer Schulleiter“ konnte ich mich auf die Unterstützung durch Ilse Lang verlassen. Das war sicher auch eine persönliche Herausforderung, mit dem Nachfolger ihres plötzlich verstorbenen Mannes zusammen zu arbeiten!

Ilse war als Klassenlehrerin ausgesprochen erfahren, hatte bis dahin bereits über ihre eigenen Klassen hinaus Materialbeschaffung für die neuen Schüler organisiert, kannte viele Eltern, war in Fragen der „Hausaufgaben“ bereits seit ihren Anfängen an der Schule 1987 im Internat fit und erfahren. Und: sie war eine große Organisatorin - was sie anpackte, „lief“ einfach!

Sie führte ein, dass alle Unterstufenklassenlehrer mit einer Fortbildung bei „Lions Quest“ auf ihre doch besonderen Aufgaben in den Eingangsklassen der Unterstufe vorbereitet wurden. Sie wurde eine große Stütze bei der Schüleraufnahme für Klasse 5. Dass nach der Aufnahme die Klasseneinteilung und die Auswahl der Klassenpaten in ihrer Hand lagen, hat uns harmonierende Klassen und den Schülern ein Gefühl von Heimat und Aufbruch gleichermaßen beschert. Die außerunterrichtlichen Kurse, in denen die Schüler gleich zu Beginn Maschinenschreiben lernten, im PC-Raum, waren bei Ilse ebenfalls in der richtigen Hand. 

Dass unsere Schule bis heute bei vielen Eltern den Ruf einer überschaubaren, menschlichen Schule hat, ist auch Ilse Lang zu verdanken. Das persönliche Gespräch, das pädagogische Gespür dafür, was einem Schüler gut tut und was er braucht, waren bei ihr selbstverständliche Grundlage für ein jahrelanges, bis 2012 andauerndes Engagement als „Unterstufenkoordinatorin“.

 

Frau Angelika Dreyer-Heidorn und Herr Matthias Heidorn, beide zum 1.9.1987

30-jähriges Jubiläum

Beide kamen vom ABG in Mössingen, wo sie von 85 bis 87‘ als Heimerzieherin und Gymnasiallehrer angestellt waren. Ab Herbst 1987 dann aber für beide ein – wie schon gehört – gemischtes Deputat aus Heimdienst und Unterricht in Gaienhofen, und, wie üblich, zunächst mit einem Jahresvertrag. Das OSA gewährt jeweilige Unterrichtsgenehmigungen auch für die Internatsschule Gaienhofen „in jederzeit widerruflicher Weise“, so die übliche Formulierung. Herr Heidorn beginnt mit 17 Stunden, Frau Heidorn mit 8 Stunden. Übrigens sind beide Verträge, außer der Umwandlung in Dauerverträge, nie an das tatsächliche Unterrichtsmaß angepasst worden. Die jährliche Deputatszuweisung ergab sich immer aus den zwischenzeitlich zugeteilten Deputaten. 

Die beiden Personalakten sind dünner als die der beamteten Kollegen; es gab offensichtlich keine Veranlassung zu größerem Schriftverkehr, außer einiger auch juristischer Schreiben um Vergütung und Bewährungsaufstieg und Fortbildungsteilnahmen.

Aber das Wesentliche steht ohnehin nicht zwischen Aktendeckeln, das wird vom Leben geschrieben: 

Frau Dreyer – Heidorn unterrichtet bis heute Biologie und Chemie, oft auch Oberstufe, teilweise in gemischten Gruppen, als sog. Aufsetzer. Sie wurde aktuell mit der Erstellung eines Entwurfs für eine Abitur-Teilaufgabe in Biologie betraut. Ihre Exkursionen auf den Affenberg haben ganze Schülergenerationen mit Methoden und Ertrag der Verhaltensforschung bekannt gemacht. Sie war weiterhin im Internatsdienst, in der Studienhilfe, in der Ganztagesbetreuung eingesetzt, war Klassenlehrerin und Leiterin einer Zoo-AG.

Herr Heidorn war zwischenzeitlich auch auf fast Volldeputat, wobei er neben Englisch immer eher Mathematik unterrichtet hat, zusätzlich Informatik. Oft hat er in Mathe Fortbildungen besucht, auf Landesebene und im Rahmen des Evang. Schulbundes. Er war jahrzehntelang Klassenlehrer, hat sich vorbildlich um seine Schüler gekümmert. An manchen Samstagen so vor dem Abitur habe ich ihn im Schulhaus getroffen, wo er für Extra-Vorbereitungsunterricht mit ihnen zusammengekommen war. Oder mal vor dem Lehrerzimmer mit einer Schülerin, die eine schlechte Note zurückbekommen hatte, bei der geduldigen Erklärung der Fehler.  Und diese große Schülernähe, das gilt wieder für beide, gleicht allemal die geringere Nähe zur Schulleitung aus!   

Ihnen beiden herzlichen Dank für Ihren je 30jährigen Dienst!

 

Herr Siegfried Schmidgall, 1.8.1992

25jähriges Jubiläum

Das offizielle Dankesschreiben zum 25-jährigen kam am 10. Oktober von Herrn Hennch, dennoch will ich gerne heute, am Ende des Schuljahres, auch ein paar Worte dazu sagen: 

Herr Schmidgall bewarb sich als „Kantor und Organist“ - er kam in dieser Funktion aus seiner ersten Stelle in Künzelsau, wo er auch einen Posaunenchor leitete, nachdem er 1987 das „Auenwald-Brass-Quintett“ gegründet hatte, das bis heute als „Brass-Ensemble“ besteht. Bis heute stelle ich die Schule gerne vor „mit einem echten Kantor / Kirchenmusiker“ als Musiklehrer. Er hatte immer etwa eine Dreiviertelstelle eines Volldeputats, weil seine mannigfaltigen anderen Verpflichtungen bis heute auch Zeit brauchen: die Leitung des VEG – dessen Gründung vor 25 Jahren ja auch mit auf ihn zurückgeht – wäre hier vielleicht an erster Stelle zu nennen, neben anderen Chören in Singen.  In der Bewerbungsmappe sind einige bunte Konzertprogramme in unterschiedlichen Kirchen, mit ihm als Organist oder Posaunist. Die ersten „Dienstmeldungen“ 1992 – 1998 sind ausführliche Berichte über Kantoreifahrten, Kantaten, Oratorien, wie dem „Elias“ von Mendelssohn-Bartholdy, Händels „Messias“ oder John Rutters „Gloria“, Konzertreisen, Kindermusicals  – von Teilnehmern, nicht vom Kantor selbst. Allesamt Lobeshymnen.

Das setzt sich in der ersten DB von 1998 fort, wenn der Beurteiler die vielen Innovationen für die Kantorei, die Gründung der „Klassischen Philharmonie Gaienhofen“ oder die Minikantorei, die Kooperationen mit der Gemeinde und dem VEG beschreibt. Und als Bewertung bemerkt: „Die Internatsschule verdankt Herrn Schmidgall sehr viel; sein Erfolg als Lehrer, Kantor, Pädagoge und Dirigent läßt sich bewerten als eine motivierende Erziehung durch die Musik und als exemplarischer Beitrag zur Profilierung einer evangelischen Internatsschule und eines kirchlichen Bildungsengagements.“ Das gilt uneingeschränkt bis heute!

Herr Schmidgall, herzlichen Dank für Ihr Wirken im Musikunterricht und darüber hinaus!

 

Herr Oliver Nöldeke, 1.8.1992

25jähriges Jubiläum

Auch Herr Nöldeke kam – zunächst mit Jahresvertrag – vor 25 Jahren für Latein und Geschichte an die Internatsschule, von Stuttgarter und Reutlinger Schulen.

Für ihn wird zunächst eine Unterrichtsgenehmigung erteilt, 2002 dann wird er Landesbeamter und ab da immer weiter für den Privatschuldienst beurlaubt. Seine Beurteilungen sind, wie damals üblich, noch von der Schulaufsichtsbehörde ausgestellt. 2000 hatte er die Aufgabe bekommen, für das Land Prüfungsaufgaben für das Schriftliche Abitur zu erstellen, in Geschichte. Sein Vorschlag wurde tatsächlich Teil der Abiturprüfung 2002 für Baden-Württemberg. 2007 wird er OStR, dazwischen liegt ebenfalls eine anspruchsvolle Aufgabe: die Entwicklung und Implementierung eines neuen Faches, zusammen mit 2 Kollegen in Gemeinschaftskunde und Religion sowie einem Wissenschaftler von KIEM = dem „Konstanz Institute of Ethical Management“: Er ist Mitautor der Publikation zu „Wirtschaft und Verantwortung“, hat das Fach eingeführt, drei Jahre lang die Berichte an das KuMi mitverfasst und so dazu beigetragen, dass „WuV“ oder „BaS“ fester Bestandteil unseres Schulcurriculums wurde. Das erste Abitur in diesem Fach fand 2007 statt. Mittlerweile unterrichtet er noch Gemeinschaftskunde und nach FoBi auch Wirtschaft. Er hat die Schule immer wieder in Vorträgen zu diesem Thema auch nach außen vertreten. 2009 wird er vom RP Freiburg erneut um die Erstellung eines Abiturvorschlages gebeten, 2018 ist er vom Landeslehrerprüfungsamt zum Vorsitzenden bei Geschichtsprüfungen für das 2. Staatsexamen bestellt worden. Nach mehreren Versuchen, aus privaten Gründen nach Konstanz versetzt zu werden, hat sich auch Herr Nöldeke ab 2013 wieder immer weiter nach hier beurlauben lassen, worüber wir uns natürlich freuen. 

Herzlichen Dank für Ihre Unterrichts- und Schulentwicklungsarbeit für unsere Schule!

 

Herr Thomas Haas, 1.8.1992

25-jähriges Jubiläum

Herr Haas kam von Anbeginn an mit einem fast vollen Deputat in Englisch und Geschichte / Gemeinschaftskunde hierher. Er war zuvor von Sept. 1985 bis Dezember 1991 Lehrer an einer Internatsschule (secondary und high school) in Simbabwe, nachdem ihn das Land Bayern nach abgeschlossenem Examen in Würzburg und Nürnberg nicht anstellen wollte. Dort, in Simbabwe, hatte er u.a. eine Volleyballmannschaft aufgebaut und 4 Mädchen auf nationales Niveau gebracht – Höhepunkt bei diesem sportlichen Einsatz war die Betreuung als Trainer der simbabwischen Damen-Volleyballmannschaft bis zur Qualifikation zu den All Africa Games. Vielleicht erklärt das bis heute seine kräftige, durchsetzungsfähige Stimme?

Die auch hier anfangs erteilte Unterrichtsgenehmigung wird 1996 mit dem Titel StR gewissermaßen auf Dauer gestellt. Die dafür nötige DB enthält bereits den Hinweis auf ein besonderes Engagement: das für das Unterrichtsprojekt „Bilingualer Unterricht“ (damals in Kl. 8, Englisch – Erdkunde), das auch dank seines beharrlichen Tuns heute fester Bestandteil unserer schulischen Identität ist – und natürlich leitet Herr Haas zu der Zeit eine Volleyball-AG. 11 Jahre später, also zu Beginn des SJ, 2007, erhält Herr Haas den Titel OStR verliehen. Mittlerweile ist er Fachvorsitzender für Englisch (seit 2000), Vertreter der Mitarbeiter im Schulausschuss (2003-2005), er ist für die Mittelstufe, damals Jahrgänge 9-11, Mittelstufenkoordinator, seit 2005 dann Oberstufenberater - bis heute. Und ich bin froh, dass seine zwischenzeitliche Absicht, diese Funktion aufzugeben, nicht umgesetzt wurde. Auf dass noch ein paar Generationen seien Satz „Abi is just around the corner“ fürs Leben mitnehmen - und ich immer mal wieder in einer Abi-Zeitung auf die Schüler-Frage : „Herr Haas, warum schreien Sie eigentlich immer so?“ die Antwort lesen kann: „Damit mein Schulleiter weiß, dass ich unterrichte!“

Herzlichen Dank, Herr Haas, für ihr vielfältiges Engagement an dieser Schule, seit über 25 Jahren.

 

Frau Irmgard Sauter, 1.8.1997

20jähriges Jubiläum

Frau Sauter kommt mit der Ausbildung einer Gemeindeassistentin / Katechetin nach Gaienhofen in die evangelische Internatsschule, mit Unterrichtserfahrungen an Grund-, Haupt- und Realschulen und einer Tätigkeit als Referentin beim Bildungswerk Singen. Sie wird hier als Kirchliche Lehrkraft, zunächst im Umfang von 6 Wochenstunden eingesetzt. Die Unterrichtszeit wächst kontinuierlich an, ab 2004 temporär, ab 2007/08 dann unbefristet dauerhaft auf 12 h; zeitweise auf 14 und damit 2 über Normalmaß. Mit ihrer FoBi in „Personenbezogener Seelsorge“ ab 2007 bis 2009 und zur Leistungsmessung im Religionsunterricht wird vollends ihre Verortung im Kollegium deutlich: als Religionspädagogin und als katholische Christin in einem Gymnasium, v.a. in der Unter- und Mittelstufe, das eben mit Andachten und Taizéfahrten oder Fahrten zum Bibelmuseum noch andere Formen religiösen Lebens kennt als nur den Unterricht. Mit ihrer 2013 abgeschlossenen Ausbildung zur Supervisorin Organisationsberatung ist sie jetzt mit einem 2. Anteil in Singen an der Religionspädagogischen Medienstelle angesiedelt, von wo aus sie immer wieder zu Beratungstätigkeiten aufbricht. 

Frau Sauter, ich danke Ihnen für 25-jährige Verbundenheit mit der Schule, im Religionsunterricht, in der Fachschaft, bei Andachten und kirchlichen Feiern.

 

15-jähriges Dienstjubiläum begehen mit dem SJ 2017/18 (gekommen Sept. 2002): 

  • Frau Cornelia Kessler
  • Herr Ralf Heins
  • Herr Martin Reinicke

 

10-jähriges Dienstjubiläum haben (gekommen im Sept. 2007): 

  • Frau Martina Bischofberger
  • Frau Larisa Maras-Urban
  • Frau Erler, die aber schon im Januar 2007 ins Internat kam

 

5-jähriges Dienstjubiläum haben (gekommen im Sept. 2012):

  • Herr Pfr. Ulrich Brates – jetzt ganz ohne Vorzeiten hier an der Schule weitere Jahrzehnte zurück!
  • Herr Christoph Sessler, der allerdings bereits während des Referendariats ab 4.9.2011 hier Übungsleiter Rudern war.

 

Auch allen jetzt zum Schluss Genannten: einen herzlichen Dank für Ihre vielfältigen Tätigkeiten und Besonderheiten im Dienst der uns anvertrauten Kinder und für die Schule Schloss Gaienhofen!


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