Schloss Gaienhofen

... ein kleines Stück Weg gemeinsam gegangen...

Verabschiedungen im Sommer 2018

Celine Specht, Vanessa Hofmaier, Kerstin Schaaf, Dieter Toder (vo li)

Das Ende eines Schuljahres erinnert an das Bild einer Weggabelung, bis zu der man mit vertrauten Menschen ein Stück Weg gemeinsam zurückgelegt hat. Gemeinsame Erfahrungen und Begegnungen prägen diesen Weg und verändern uns. Jede Gabelung gibt Anlass zum Innehalten und zum Zurückblicken, um diejenigen, die ihren Weg in eine andere Richtung fortsetzen, zu verabschieden, sie mit guten Wünschen für ihre Zukunft auszustatten.

Nach einem Jahr hier verlassen uns wieder Frau Hofmaier und Frau Specht, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr beenden und sowohl im pädagogischen Bereich als auch in der Verwaltung eingesetzt waren. Wir haben uns oft auf der Etage im Schloss getroffen – das war der Teil „Verwaltung“. Aber Ihr Schüler habt sie oft in den Klassenzimmern angetroffen, bei Vertretungen, oder in Verbindung mit Frau Erler und im Tagesinternat. Vielen Dank für Ihr Engagement und alles Mittun! Ich hoffe, dass die Gaienhofener Erfahrung auch ein Zutun zu Ihrer Zukunft darstellt. Zumindest von Frau Hofmaier weiß ich, dass sie das letzte Jahr bestärkt hat, selbst Lehrerin zu werden. 

Ebenfalls nach einem Jahr verlassen uns wieder Frau Hoff und Frau Schaaf. Die Kunsterzieherin will weiterziehen nach Villingen-Schwenningen. Hier hat sie jedenfalls nicht nur Kunst und Werken unterrichtet, sondern auch die im Unterricht entstandenen Werke zur Buchkunst öffentlichkeitswirksam in Radolfzell ausgestellt.

Frau Schaaf unterrichtete Deutsch und Biologie, war in der Unterstufe Co-Klassenlehrerin (6a) und im Tagesinternat, hat LRS-Kurse gegeben und ILC-Gespräche geführt. Frau Schaaf rückt näher an ihre Familie in Freiburg heran und verlässt uns daher aus privaten Gründen.

Ihnen allen: herzlichen Dank für Ihren Einsatz zum Wohle Ihrer Schüler und unserer Schule! Alles Gute für Ihre weiteren Wege!

Nach eineinhalb Jahren hier verlassen uns wieder die Referendare, Herr Weyer (vormals Knapp) und Herr Kiefer. Herr Weyer geht zurück Richtung Mannheim und Hessen, Herr Kiefer hat eine Stelle in Kloster Wald angenommen, bleibt also in der Umgebung. Vielen Dank für Ihr Engagement, das nicht nur von Ausbildungsinteressen geleitet war!

Nach einem Jahr verlässt uns wieder Herr Beuttenmüler, der sowohl Sport als auch Deutsch unterrichtet hat. Er hat eine Stelle an einer Gemeinschaftsschule in Friedrichshafen angenommen. Auch Ihnen: herzlichen Dank für Ihren Einsatz zum Wohle Ihrer Schüler und unserer Schule!

Sodann verabschieden wir heute Frau Geiger, die in ihre Wahlheimat nach Markdorf, in die Nähe von Ravensburg, an ein Gymnasium gehen wird – wohl auch aus privaten Gründen. Sie hat vier Jahre hier über den Unterricht in Mathematik und Biologie hinaus gewirkt in der Erstellung des Vertretungsplans, in der Systembetreuung – bei einer Schule, die sich auf dem Weg zur Digitalisierung befindet, besonders wichtig – sowie als Stufenkoordinatorin der Eingangsklassen im Abg, SG und WG. Sie hat damit an einer wichtigen Nahtstelle Pionierarbeit geleistet! Ihnen, Frau Geiger, gilt unser herzlicher Dank für das Unterrichten und für die Aufbauarbeit an allen darüber hinaus genannten Stellen. 

Ein etwas größerer zeitlicher Abschnitt geht bei der nächsten Verabschiedung zu Ende: Herr Sessler war hier 5 Jahre als junger beamteter Lehrer für Deutsch und Sport. Und da ist er natürlich mit dem Bereich Wassersport verbunden, mit dem Rudern, das er selbst mal hier auf der Schule und in der Undine gelernt hat. In jüngerer Zeit hat er seiner persönlichen anderen Sportleidenschaft entsprechend, auch Fußballmannschaften erfolgreich zu Turnieren bei „Jugend trainiert für Olympia“ geführt. In Deutsch hat er neben dem Unterricht mehrmals den Autor des Sternchenthemas „Agnes“, Peter Stamm, zu Lesungen an die Schule geholt. Bleibende Erinnerungen für viele Schülerinnen und Schüler, ebenso wie manche Ruderwett -oder wanderfahrt auf Rhein, Neckar oder Bodensee. Er wird auch in der Nähe bleiben, in Tuttlingen am OHG, das er von Engen aus genauso gut erreichen kann, nur eben zur anderen Seite hin. Herr Sessler, wir danken Ihnen herzlich für ihr vielfältiges Engagement an ihrer „alten“ Schule!

Dann ist hier noch zu sagen, dass Frau Holzapfel, Deutsch und Spanisch, die sich auch in der Bibliothek im LMH engagiert hat, nach der Elternzeit und zum neuen Schuljahr nicht hierher zurück kommen wird, sondern in Konstanz wohnend, jetzt auch an einer Schule in Konstanz bleibt. Sie war ebenfalls 4 Jahre hier tätig, und wir danken ihr sozusagen aus der Ferne für ihre Arbeit und für ihre Impulse.


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