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Die Künstler

Namhafte freischaffende Künstler aus verschiedenen Ländern haben auf dem Schulcampus für 10 Tage mehrere Kunstateliers eingerichtet. Schüler der Schloss-Schule hatten die einmalige Gelegenheit, gemeinsam mit namhaften Künstlern den gesamten Schaffensprozess eines Kunstwerkes aktiv mitzugestalten und dabei ihre Möglichkeiten und Talente zu entdecken. 

Die Künstler:

Harald Björnsgard (Plastik, Deutschland)

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Björnsgard Lehrbeauftragter für Kunst an der evang. Schule Schloss Gaienhofen. Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. A. Hrdlicka und Prof. Jürgen Brodwolf.

Ausstellungen / Kunden:

Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen

Kunstsammlung Landkreis Konstanz

Kunstmuseum Singen

Sammlung Lotto Toto Baden-Württemberg, 

Sparkasse Singen

Stadthalle Singen

Klinik Dr. Hallmayer Rottenburg, Praxis für Strahlentherapie Friedrichshafen, 

3R-Immobilien Gottmadingen (ehem. Fahr-Gelände)

Harald Björnsgard arbeitet seit 15-20 Jahren bevorzugt mit 3-8 mm starkem Cortenstahl aufgrund seiner dankbaren Bearbeitungseigenschaften beim Schweißen und Biegen. Andrea Gamp beschrieb in ihrer Laudatio seine üblichen Arbeitsschritte von Entwurfskizzen (Kohlezeichnungen auf Papier) über Gipsmodelle bis hin zum Arrangieren in Installationen. Björnsgard beschritt einen Weg weg von der (menschlichen) Figuration. Reduzierte Körper, Geometrische Elemente, rechte Winkel und Bögen bilden, wie er sagt, „archaische Zeichen“. 

 In Gaienhofen…

…präsentierte er im Schlossgraben eine werkbankähnliche Installation und ein vertikales, vierkantiges und gebogenes Einzelobjekt. Dieses fertigte der Bildhauer als Vorbereitung für die kommende Landesgartenschau in Überlingen. Besonders reizvoll interagieren die großen Hohlkörper mit den kleinen, auf den Rolltisch geschweißten Gusselementen im Spiel mit dem Sonnenlicht. Über die Rostoberfläche entsteht der Eindruck einer abstrakten planetaren Landschaft. Die dreiteilige, sich überlappende Sichelkonstruktion aus Eisenplatten am Boden verstärkt Assoziationen an ein kosmisches Szenario noch.

Kontakt: www.bjoernsgard.de

Silvia Mazzei, Paola Dell'Anna (Schmuck, Italien)

  

Silvia Mazzei (li)  ist aus Apulien zu uns an den Bodensee gereist. Silvia wurde in Murgia geboren und lebt heute in Taranto, Apulien, einer historischen Stadt der Magna Graecia, die in der Antike ein bedeutendes Schmuckproduktionszentrum war. Dort befinden sich die größten Sammlungen antiker Schmuckstücke aus hellenistischer Zeit, die sogenannten Ori di Taranto im Museo Archeologico Nazionale di Taranto (MARTA). Silvia Mazzei studierte am Liceo Artistico Lisippo di Taranto, dann Kunstgeschichte an der Fakultät für Kulturerbe in Lecce. Seit 2013 arbeitet sie mit dem Verein Rasna zusammen, der experimentelle Archäologie und die Rekonstruktion von Artefakten betreibt. Schließlich gründet sie Il Giardino delle Esperidi, zu Deutsch den Garten der Hesperiden mit dem Ziel, eine Juwelensammlung nach Form und Farbgebung griechischer und römischen Vorbilder aus den Museen zu schaffen. Die Hesperiden entstammen der griechischen Mythologie, es sind die Nymphen, die in einem Garten einen Wunderbaum mit goldenen Früchten bewachten. Dieser war das Hochzeitsgeschenk für Zeus und Hera - der Verzehr seiner Früchte sollte ewige Jugend bescheren. Der italienische Botaniker Giovanni Battista Ferrari (1584-1655) interpretierte aus diesem Mythos heraus die Hesperiden als Zitrusfrüchte. 

2014-15 absolvierte sie deshalb eine Ausbildung zur Goldschmiedin, wo sie auch Paola Dell’Anna traf. Ausschneiden, schleifen, löten und biegen gehören zu den ‚Operationen‘ der Goldschmiedearbeiten. Relevante Goldschmiedetechniken sind u.a. der Traforo (dt. Durchbohrung, Einschnitt), der das Ausschneiden der Konturen von Mustern aus Metallplatten mittels feiner Klingen meint, oder der Sbalzo (dt. Treibarbeit), eine alte Technik, die Metall in dreidimensionale Formen bringt. Die verwendeten Metalle sind Kupfer, Silber und Eisendraht, die mit ‚klassischen‘ Mitteln wie Essig/ Zitrone und Salzlösungen behandelt, gereinigt und lackiert werden. Bikarbonat kommt zum Einsatz, um Rost zu verhindern. Inspirationen für ihre Unikate schöpft Silvia Mazzei aus der Natur der apulischen Landschaft und dem Meer. So entstehen Ringe, Ohrringe, Armbänder und Ketten mit filigranen Wein- und Olivenblättern sowie florale Ranken-Ornamente aus Draht und Perlen. Trotz der handwerklichen Techniken spielt der Zufall eine Rolle. So hat sie beispielsweise einen Eichenblatt-Armreif in einer Lösung liegen lassen, mit der der Eisendraht reagierte und eine rötliche Verfärbung entstand. 

Paola Dell’Anna (re), die zuvor in einem Familienunternehmen administrative Aufgaben hatte, ist fasziniert von der Kombination moderner Handwerkskunst mit uralten, tradierten Formen und Techniken. Paola arbeitet schnell, das heißt ein Ring kann schon in drei Stunden angefertigt werden. Als Material zieht sie weiches Silber dem Gold vor und arbeitet wie ihre Kollegin Schmucksteine ein. Ihre Formensprache ist reduzierter, mäandernde Efeublätter als Armreifen treffen auf modern-stilisierte Blütenringe. Paola verarbeitet gerne alte Symbole wie das Corbula-Symbol, das für Wohlstand steht. Oder sie verdrillt Metalldrähte zu filigranen Schmuckstücken, genauso wie es Frauen schon vor Jahrhunderten mit den Binsen taten, wenn sie den typischen Sardischen Korb flochten.

In Gaienhofen…

… zeigten die beiden Künstlerinnen Silvia Mazzei und Paola Dell’Anna den faszinierten Schülern, wie ästhetisch und zeitgemäß ihre Interpretation der altertümlichen Schmuckkunst ist. Die Schüler wurden sofort von ihrem handwerklichen Geschick in den Bann gezogen, durften selbst Hand anlegen und gaben Ringe, Armbänder und Ketten bei ihr in Auftrag. Sie fertigten eigene Entwurfsskizzen für Schmuckstücke an, welche die Goldschmiedinnen umsetzten. Außerdem entstanden bunte Kakteenarmbänder und Schlangenringe. 

Instagram: ilgiardinodelleesperidi

 

Lucile Jousmet (Malerei, Frankreich)

 

Seit Abschluss ihres Kunststudiums 2014 lebt die junge französische Malerein Lucile Jousmet von ihrer Kunst. Für unser Kunstsymposium ist die bei Bordeaux geborene Künstlerin eigens aus Nantes angereist. Bereits als Neunjährige wurde sie im Atelier von Rosa Skop gefördert. 2011-2014 machte Lucile Jousmet noch zusätzlich eine Ausbildung zur Dipl. Grafikerin am LISAA (Institut Superieur des Artes appliqués). Ihre Werke waren bereits in zahlreichen Kunstgalerien in Frankreich zu sehen. Zwei ihrer letzten Ausstellungen waren L’expressionisme abstrait in Nantes und L’art se met au vert - Les rendez-vous a la Morinière, auf einem Château. 

Lucile Jousmet hat die Stile klassischer Malereiausbildung wie Realismus oder Surrealismus durchlaufen und sich schließlich zum expressionisme abstrait entwickelt, den sie seit etwa fünf Jahren praktiziert. Einige ihrer Vorbilder sind, wie sie uns verriet, Willem De Kooning, aber auch andere wie Jean-Michél Basquiat, oder Künstler der klassischen Moderne wie Miró und Paul Klee, bis hin zum Tapisserie-Künstler Josep Grau-Garriga. 

Der abstrakte Expressionismus versteht es, Figur und Grund zu verschmelzen sowie Formen zu befreien. Für Lucile Jousmet ist er allem voran ein Vehikel, um Emotionen in leuchtende Farbe zu bannen, um ihre sensualistische Farbwahrnehmung zu transportieren. Was heißt das konkret? Sie ordnet den Farben Düfte und Geschmacksrichtungen zu! Anhand eingehender Farbtests ermittelt sie ihre Wirkungen. Faszinierend sind daher ihre Ausführungen zur Komplexität der Farbe Grün: Gute Gelb- & Blautöne müssen in vielen Nuancen gemischt, das gegenseitige Aufheizen oder Abkühlen der Farben bedacht werden. So dient ihr beispielsweise Pink zum Harmonisieren der Grüntöne im Bild – ohnehin eine wichtige Farbe, die sie mit Süße assoziiert. 

Im Atelier arbeitet Lucile Jousmet in Öl auf Leinwand, nutzt aber auch gerne ‚mixed media‘, Öl und Acryl oder Textil. Lucile bietet unter anderem kunsttherapeutische Leistungen an und hat bereits mit krebskranken Kindern und älteren Personen sehr erfolgreich zusammengearbeitet.  

In Gaienhofen…

…animierte sie mit ihrer frischen, ansteckenden Art viele Schüler, selbst zum Pinsel zu greifen. Für das Projekt in der Schloss-Schule bevorzugte sie aus pragmatischen Gründen Acryl auf großen Papierbahnen. Farbrinnsale als Spuren des Arbeitsprozesses sind bei ihr gewollt, es ist ein zeichnerisch-gestisches Arbeiten mit deutlichem Pinselduktus. Das Sujet Wald begegnet dem Betrachter als zersetzte Form in verschiedenen Versionen, sogar als Nachtbild, in dem ein gelber Mond wie Eidotter zerfließt, eingebettet in dominante dunkelblaue, grüne und braune Horizontal- und Vertikalsetzungen. Dahinter steckt die Walderfahrung der Künstlerin mit allen Sinnen. Denn Wald reduziert sich niemals nur auf eine Ansammlung von Bäumen oder einen Ort ohne sichtbaren Himmel. Das Vorgehen der Künstlerin erinnert noch an das Pleinair der Barbizon-Maler. Ihre Eindrücke bannt die Malerin aber tatsächlich im Atelier in Farbe, spaltet Formen auf und verdichtet so das Motiv. 

Internet: www.lucilejousmet.com 

Instagram: lucilejousmet

 

Sonja Kuprat (Malerei, Deutschland)

Das Interesse der Kölner Künstlerin Sonja Kuprat gilt weniger dem Außenraum der realen Natur, als vielmehr der Idee von Landschaft und deren Inszenierung als Malerei. Die Kölner Malerin und Grafikerin wurde in Essen geboren, studierte 1982-86 Malerei an der Fachhochschule Köln und Grafikdesign an den Fachhochschulen Düsseldorf und Dortmund. Sie stellt international aus und erhielt Stipendien und Kunstpreise, zuletzt den Dortmunder DEW21 Kunstpreis 2017. 

Für gewöhnlich definieren ihr Oeuvre großformatige Arbeiten bis 2,70m in Öl auf Leinwand. Ihre Sujets speisen sich aus Landschaften und Naturphänomenen. Allerdings arbeitet sie in einem ersten Schritt aus der Abstraktion heraus, indem sie zunächst experimentell Farbspuren, -spritzer und Farbgüsse setzt, um dann in einem zweiten Schritt daraus zur Form zu finden, die sie in unterschiedlichen Graden ausarbeitet. Das kann beispielsweise innerhalb eines Bildträgers spannungsreich zwischen unbestimmten oder monochromen Pigmentflächen und realistisch ausformulierten Wolken in Öl changieren. Auf diese Weise kombiniert sie intuitives mit konzeptionellem Arbeiten. 

In Gaienhofen erarbeitet Sonja Kuprat im Lern- und Medienhaus der Schloss-Schule ein anderes und spezifisch für den Ort konzipiertes Werk: auf die Farbwerte Grau und Weiß reduzierte Wandmalerei, die sich mit der Licht- und Raumsituation vor Ort auseinandersetzt. Realisiert wird eine „Lichtmalerei im Raum“, wie die Künstlerin es umschreibt, in der es um Irritation und Täuschung geht. Das Fenster des kleinen Unterrichtsraumes, der natürliche Lichteinfall und Schattenwurf von der Ufervegetation außen, dienen dabei als Inspirationsquelle. Der Betrachter soll für den Täuschungseffekt der gemalten Schatten auf der Wand sensibilisiert werden. Zur Bildumsetzung: Fotos der Uferlandschaft draußen werden am Rechner bearbeitet, auf Folie gedruckt und per Overhead-Projektion auf die Wandecke gebracht. Das heißt, der entstandene Bildausschnitt mit den feinen Baumverästelungen und dem Blattwerk wird mittels einer Vorzeichnung in Bleistift fixiert. Daraufhin erfolgt das Nachziehen der feinen Linien mit Wandfarben, ohne Schablone. Das Motiv reduziert die Künstlerin dabei direkt auf der Wand, ‚Verpixelungen‘ und Verzerrungen tilgt sie. Dabei bleiben unbearbeitete, weiße Stellen der Wand offen, ein Effekt, der den Positiv/ Negativ-Charakter steigert und auf das Ausgangsmedium Fotografie verweist. Schließlich trägt Sonja Kuprat graue Wandfarbe in fünf bis sieben prozentiger Abdunklung gegenüber dem Weiß um den Bildausschnitt herum auf. 

Das Werk wird nach Fertigstellung an der Wand verbleiben und den Raum durch eine Licht-Illusion bereichern.

Kontakt: www.sonjakuprat.de

 

Elmar Mauch (Bildtransformation, Deutschland)

Der Bildforscher und Künstler Elmar Mauch gründete 2011 das „Institut für künstlerische Bildforschung“, 

Den Bildforscher, Hochschuldozenten und Begründer des „Institut für Künstlerische Bildforschung“ interessieren Überlappungen, Dramaturgien und Narrative in den Fotobüchern. Sein Tun ist zwischen intelligenter Bildforschungstätigkeit, künstlerischem Statement und einem experimentellen Umgang mit dem Material Bild angesiedelt.

In Gaienhofen…

…entführte uns Elmar Mauch in einen absolut dunklen Raum, eine Camera Obscura: Ohne optische Gerätschaften auskommend, baute er den ihm zur Verfügung gestellten Raum in eine solche um und untersuchte deren Funktionsweise und Phänomene zusammen mit den Schülern. Assistiert wurde er dabei von dem Fotokunst-begeisterten ehemaligen Schloss-Schüler Julius Schmidt. Die Technik dazu kannte schon Aristoteles. Künstler wie Leonardo da Vinci nutzen sie als Zeichenhilfe: Lichtstrahlen dringen von draußen durch ein kleines Loch in den Raum ein, der ansonsten völlig abgedunkelt wird. Die linearen Strahlen treffen an den Seitenwänden und auf dem Boden auf. Die Bäume des Seeufers vor dem Schloss erscheinen als Projektion seitenverkehrt und auf dem Kopf auf einer Trägerfläche. Schüler wie Lehrer und andere Besucher waren erstaunt und hellauf begeistert von dieser eindrucksvollen Vorführung.

Außerdem experimentierte der Künstler in Gaienhofen eine Woche lang mit Fotogrammen, also Werken aus kameraloser Fotografie. Hier arbeitet Mauch mit lichtempfindlichem Fotopapier, auf dem verschiedenste Gegenstände über Belichtung reagieren. Durch die autonome Technik entstehen nicht zu wiederholende Unikate mit teilweise unerklärbaren, chiffrierten Formen. Beeinflussen kann man die Resultate lediglich durch Aussparen der Entwicklerflüssigkeit, Laserstrahlen u.ä.. Besonderheiten der vor Ort entstandenen Bildserien sind einerseits die Belichtung der Gegenstände Kruzifix, Holzsplitter und Nägel, die plötzlich religiös hochaufgeladene Bilder generieren und von Heilsgeschichte und Märtyrertod erzählen. Andererseits wurden die Bilder in Ermangelung des Fixierbades kurzerhand seegewässert: Ein weiteres schönes Beispiel, wie Landschaft und Kunstschaffen verschmelzen! 

Kontakt: www.ikb-bildforschung.de

 

Antonio Zecca (Installation und Malerei, Deutschland) 

 

Antonio Zecca lebt und arbeitet in Singen am Hohentwiel. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er Lehrbeauftragter für Kunst an der evang. Schule Schloss Gaienhofen.

Die Figürlichkeit der Renaissance bis hin zur heutigen Zeit beschäftigt Zecca in erster Linie. Durch Einflüsse aus der Pop Art setzt er sich immer wieder mit der Darstellung der menschlichen Figur auseinander.  Im Vordergrund steht immer der poetische, narrative Eindruck des Menschlichen im Bild. Sein Handwerkszeug hierfür sind Pittkreide, Kohle, sowie Öl/Aquarell und Bleistifte, welche entweder auf einer Leinwand oder auf Papier zum Einsatz kommen. 

In Gaienhofen…

…konnten Schüler und kunstbegeisterte Besucher live erleben, wie seine immer von der menschlichen Figur inspierierten Werke entstehen. Ideen und Acrylfarbe sprudelten und spritzten förmlich am laufenden Band auf die zum Teil mehrere Meter langen Papierbahnen. So entsteht so manches Werk in nur wenigen Minuten.

Kontakt: www.zecca-antonio.de

Instagram: antonio.zecca

 

Die Schüler von Schloss Gaienhofen

Auch eine Gruppe Zehntklässler von Schloss Gaienhofen haben eines der Ateliers im Mittelstufenbau bezogen. Ihr Projekt: Ein Video-Film, der außer japanischen Kampfszenen mit dem Langstock auch philosophischen Gedanken Raum gab und mit vielen filmischen Spezialeffekten überraschte. 

Die beiden Körperkünstler Anabel und Tim traten auf der Finissage als lebende Kunstwerke auf (s. Foto). Sie hatten das Thema „Aus Alt mach Neu“ in fantasievoll angefertigte Kleidung umgesetzt.

(Text: Schloss Gaienhofen, Andrea Gamp)

Die Organisatoren…

sind Antonio Zecca und Harald Björnsgard als freischaffende Künstler und Lehrbeauftragte für Kunst an der Evangelischen Schule, sowie Kathrin Schaub als Kunstpädagogin. Sie möchten in Zusammenarbeit mit ihren eingeladenen Künstler-Kollegen den Schülern ermöglichen, das Entstehen eines Kunstwerkes vom ersten Arbeitsschritt an mitzuerleben - auch in fachübergreifenden Themen. Die Künstler werden vormittags im Unterricht dabei sein, die Schüler in Kleingruppen betreuen und mit ihnen gemeinsam arbeiten. Dabei lernen die Schüler, in der Praxis mit professionellen Materialien umzugehen. Sie setzen Ideen auf der Leinwand um und erfahren, wie ein Kunstwerk geplant werden muss. Sie lernen wie effizient mit den ihnen anvertrauten Farben und Werkzeugen umzugehen ist und wie Werkzeuge für Fotografie und Bildbearbeitung eingesetzt werden können. Die freischaffenden Künstler arbeiten gleichzeitig an einem parallellaufenden Projekt und können so bei jedem Arbeitsschritt Hilfestellung leisten, bis am Ende zwei „Parallel-Werke“ entstanden sind: das des Schülers und das des Künstlers - beide werden nebeneinander in einer Vernissage mit anschließender Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Für besonders begabte Schüler besteht die Möglichkeit, auch außerhalb des Unterrichts mit und bei den Künstlern zu arbeiten, um verschiedene Arbeitsweisen und Stile kennenzulernen. 

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